Kindergarteneingewöhnung

Hallo ihr Lieben, ich wollte euch kurz auf dem Laufenden halten bezüglich Johannas Eingewöhnung im Kindergarten.

Nachdem wir die 3 Wochen immer mittwochs bei der Spielstunde von 15-16 Uhr waren, wo sich alle Kinder mit Eltern treffen, die bald in die Eingewöhnungsphase kommen und Johanna dort eher zurückhaltend und ängstlich war, befürchtete ich schon, dass es doch schwieriger werden würde als gedacht.

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Am Montag begann dann endlich die Eingewöhnungszeit und ich war mit ihr von 9-10 Uhr in ihrer künftigen Gruppe. Dadurch, dass keine anderen Eltern da waren und die Kinder dort keine Scheu hatten, war Johanna aufgeschlossen wie eh und je. Als wir am Morgen dort ankamen, war ihre Gruppe noch draußen spielen und ich sollte mit ihr in ihrem Gruppenraum warten. Das war für sie natürlich sehr langweilig, also schlich sie sich in die kleine Gruppe der 1-2 Jährigen und spielte dort vergnügt. Ich blieb derweil in dem verlassenen Nachbarraum und beobachtete die Bauarbeiten, die auf dem Spielplatz der großen Kindergartenkinder (ab 3 Jahren) statt finden. Irgendwann kam Johannas Gruppe dann wieder rein und sie wurde aus dem Spielzimmer der kleinen in das der größeren geführt. Alle setzten sich in einem Halbkreis auf den Boden und durften sich ein Instrument aussuchen und zum Gesang der Erzieherin den Takt schlagen. Johanna wurde später gefragt, ob sie denn ein Lied kenne, antwortete aber nicht weiter auf die Frage, welches das denn wäre. Nach 3 Liedern wurde alles wieder aufgeräumt und die Kinder puzzelten am Tisch. Sie war sehr interessiert an allem und auch nicht scheu, kam auch nur sehr selten zu mir. Irgendwann meinte die Erzieherin, dass die Stunde um wäre und wir jetzt gehen können. Johanna verabschiedete sich zwar, wollte aber nicht mitkommen und spielte noch etwas. Vom Gefühl her, dachte ich, wir waren schon mindestens zwei Stunden dort. Ich war vom Geräuschpegel und dem wilden Gewusel der neun Kleinkinder sehr müde geworden.

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Am Dienstag war sie etwas länger dort und ich durfte auch kurz weggehen um mit der Leiterin das Aufnahmegespräch zu führen. Danach zeigte sie mir noch die oberen Etagen und aus jeder Gruppe war mir mindestens ein Gesicht bekannt. Ein Kind rief sogar, dass sie mich kennen würde ;-) 20 Türen später wusste ich nicht mehr wo wir uns im Gebäude befinden. Ich bin dann wieder in die Gruppe gegangen und die Erzieher sagten dann zu Johanna, dass sie sich verabschieden soll. So richtig Lust nach Hause zu gehen hatte sie nicht, verabschiedete sich aber und wir spazierten im Regen nach Hause.

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Am Mittwoch sollte ich eigentlich eine gewisse Zeit verschwinden, aber die andere Erzieherin fand, dass das noch zu früh wäre. Irgendwann kam dann aber die erste Erzieherin wieder und meinte, ich soll mal kurz weggehen, was ich auch tat. Johanna wollte erst mit, blieb dann aber doch mit den anderen Kindern draußen im Garten. Sie hat weder nach mir gefragt, noch mich gesucht. Ich bin gespannt, wie es am Montag wird, da werde ich sie nur abgeben und später abholen.

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