Im Test – Der Joie aire™ lite

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich euch einen Testbericht mitgebracht. Wir durften den neuen Joie aire™ lite Buggy nun einen Monat lang testen und haben dies auch sehr genau getan.

Als der Buggy bei uns ankam, war er schnell ausgepackt und zusammengesteckt (Räder einrasten lasten, Verdeck einstecken und Korb einhaken). Auch das einhändige Auf- und Zusammenklappen ging auf Anhieb und leicht. Leider musste der Buggy erst 3 Tage auf dem Balkon auslüften, weil er sehr unangenehm nach Chemie roch. Als wir dann die erste Probefahrt mit dem Joie Aire Lite machen konnten, waren wir anfangs sehr skeptisch: es ist ein kleiner, leichter Buggy, mit kleinen Plastikrädern. Wir waren schließlich nur unseren luftkammerbereiften Kombikinderwagen gewohnt. Der erste Unterschied war, dass er sehr laut ist (im Vergleich zu anderen Buggys noch relativ laut) und man auf – zur Straße hin – abschüssigen Fußwegen gegensteuern muss; sonst kippt er leider sehr leicht!

Wir testeten den Kinderwagen auf allen Untergründen, die uns zur Verfügung standen: (in der Stadt) Beton, Asphalt, Pflaster, großes Kopfsteinpflaster und die schlechteste kopfsteingepflasterte Straße der Stadt, (in der Natur) Parkwege, Wiese, Sand, grober und feiner Kies, Feldwege und Waldwege, (und in Geschäften) Fließen, Teppich und Bodenbelag. Trotz seiner eher kleinen Räder lässt sich der Buggy auf allen Untergründen fahren. Selbst kurze Strecken über Kies und Sand schaffte er. Lediglich bei Kopfsteinplaster und schlechten Feldwegen sollte man die Vorderräder feststellen. Die Fahrt ist natürlich nicht so komfortabel, wie mit einem Kombikinderwagen, aber für kleine Strecken allemal ausreichend.

Seine Stärken hat der Buggy eindeutig in der Stadt und auf Reisen: sehr wendig, leicht, schnell und klein zu verstauen und mit großem Korb. Wer hingegen oft auf Wald- und Feldwegen unterwegs sein wird, sollte sich die anderen Modelle des Herstellers genauer anschauen.

Positives:
– laut Hersteller für Kinder bis 15kg geeignet (ab Geburt bis 36 Monate)
– 4,6 kg leicht
– gepolsteter Sitz mit hoher Sitzposition
– einhändig auf- und zusammenklappbar
– geringes Klappmaß
– feststellbare Schwenkräder vorn
– 3-fach höhenverstellbarer und gepolsteter 5-Punkt-Sicherheitsgurt
– Rückenlehne stufenlos bis Liegeposition zu verstellen
– höhenverstellbarer, durchgängiger Handgriff
– großer Korb
– großes Sonnenverdeck
– schönes unisex Design

Negatives:
– starker chemischer Geruch am Griff auch nach einem Monat
– kleine Räder aus Plastik, die – je nach Untergrund – sehr laut sind
– der Sichterheitsgurt lässt sich zu leicht öffnen und zu umständlich schließen
– die Armlehne lässt sich vom Kind abnehmen
– Rückenlehne nicht senkrecht aufstellbar
– Kippgefahr bei Kurvenfahrten, wenn das Kind schon relativ schwer ist

Alles in allem wäre der Buggy der optimale Begleiter für Stadtbummel, Ausflüge und Reisen, aber dass er in abschüssigen Kurven schnell zum Kippen kommt, ist eine erhebliche Sicherheitslücke. Der Buggy ist für Kinder bis 15 kg ausgelegt, Johanna wiegt im Moment 12 kg und da darf so etwas nicht passieren. Hier muss der Hersteller dringend nachbessern, dann kann ich ihn guten Gewissens gern weiter empfehlen!

Der Buggy wurde uns zum Testen kostenlos zur Verfügung gestellt.

AufKleinemKopfsteinpflaster5PunktgurtRadMitBremseDesignGrüneStreifenVerstellmachanismusRückenlehneVielPlatzAufPlasterSchlafen1Schlafen2KleinesKlappmaß2

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