Unser Wochenende vom 30.01. bis 01.02.2015

Unser Wochenende begann dieses Mal schon am Freitag. Martins Stunden sind für diesen Monat voll und da durfte er Zuhause bleiben.

Der Freitag begann, wie eigentlich immer, kurz vor 6 Uhr. Unserem jüngsten Familienmitglied war nicht so nach Ausschlafen und der Hunger war groß. Nach dem Frühstück hielten wir unsere allmorgendliche Lesestunde ab und Martin bereitete sein anstehendes Bewerbungsgespräch vor. Dann gingen die Zwei eine Runde im frischen Schnee spazieren. Ich machte den Haushalt bei Kaffee Nr. 2.

WintersonneNoch vor dem Mittagessen besuchten wir den nahegelegenen Spielplatz und Johanna schaukelte ausgiebig bei Schneefall. Für den Nachmittag war Regen angesagt und da haben wir kurzerhand etwas umgeplant.

FrSpaziergangFrSchaukelnSchneeschaukelnAuf der Rutsche und davor konnte man dieses bizarre Bild betrachten: Schneelawine mal anders.

SchneerutscheWieder Zuhause angekommen gab es Mittagessen (Vollkorndinkelnudeln; für Johanna mit  Bio-Rindfleischzubereitung aus dem Gläschen – alles ziemlich grau und unansehnlich, daher lieber kein Bild) und Johanna schlief beim Essen beinahe ein. Wir haben sie noch schnell gewickelt und umgezogen und erst kurz vor 14 Uhr zum Mittagsschlaf hingelegt.

Während sie schlief, spielten wir eine Runde unseres absoluten Lieblingsspiels: Kingdom Builder mit der ersten Erweiterung. Wir haben es jetzt schon über ein Jahr und es hat Spiele wie Die Siedler von Catan, Carcassonne, Die Legenden von Andor und Die Tore der Welt im Regal verstauben lassen – wir spielen wirklich nichts anderes mehr. Es ist  einfach genial und sehr abwechslungsreich.

Kingdom BuilderJohanna schlief bis 16:30 Uhr – sie ist etwas angeschlagen – und wachte mit schlechter Laune auf. Sie aß noch ihren Nachtisch auf (ungesüßter Apfelmus mit Mango). Dann wurde es auch schon wieder dunkel draußen, aber Johanna war so sehr nach herumtoben, dass sie noch einmal an die Luft musste.

Schneespuren

Wieder Zuhause angekommen bereiteten wir das Abendbrot vor und spielten bis zum Schlafengehen noch etwas und schauten Bücher an.

Am Samstag fuhr Martin schon 7 Uhr nach Bad Langensalza, um von dort aus mit jemanden zum Gideontreffen nach Friedewald weiter zu fahren. Ich blieb mit Johanna Zuhause, weil es doch sehr stressig für sie geworden wäre und sie mit ihrer leichten Erkältung und den durchbrechenden Zähnen nicht lange gut drauf gewesen wäre. Wir machten uns also einen schönen Tag zu zweit.

ZähnePutzenAm Vormittag wollte sie nur Bücher angucken, Türme bauen und Ball spielen. Mir war es ganz lieb, da es draußen wie verrückt schneite und später schneeregnete. Geräumt wurde fast gar nicht, sodass die Bürgersteige sehr glatt wurden.

LesestundeZum Mittagessen gab es ungesüßten Milchreis für Johanna, für mich mit Zucker&Zimt. Während ihres Mittagsschlafes wollte ich die kleine Hausordnung und anderen, teilweise ungeliebte, Hausarbeiten machen, aber sie wollte einfach nicht einschlafen. 15 Uhr haben wir es dann noch einmal mit dem Mittagsschlaf versucht und sie hat zwei Stunden geschlafen.

MittagsschlafWährenddessen kam Martin nach Hause und wir besprachen schnell den Tag. Als wir Johanna dann weckten war sie ganz gut drauf und wir machen uns schnell fertig, denn es dämmerte schon. Wir machten dann bis 19 Uhr eine richtige Mondscheinwanderung im Schnee – es war unvorstellbar hell. Fotos machte ich aber trotzdem keine, da es natürlich viel zu dunkel war um aus der Hand zu fotografieren. Zuhause angekommen gab es heißen Tee und später Abendbrot.

Als Johanna im Bett war, haben wir, nachdem wir uns um diversen Papierkram gekümmert hatten, die letzte Folge aus Churchills Memoiren in der Mediathek angehört. Hätten man dieses Buch in Auszügen im Geschichtsunterricht gelesen, hätte der ein oder andere sehr viel mehr Interesse an unserer Geschichte gehabt! Als Lesung scheint es als würde Churchill selber sprechen…

Am Sonntag gingen wir nach dem Frühstück zum Gottesdienst. Wir sind meistens in unserer Heimatgemeinde, ab und an in anderen Gemeinden. Diese Woche waren wir bei uns geblieben.

GottesdienstDie Straßen am Sonntag Morgen sind immer so menschenverlassen und ruhig:

Sonnenaufgang LeereFußgängerzone ZugefrorenerSchlossteichWir hatten eine Weile überlegt, warum sich die Umrisse der Steine auf dem Eis abzeichneten. Bei genauerem Hinsehen sahen wir, dass das Sauerstoffbläschen unter dem Eis waren – entstanden durch die Photosynthese der Algen. Wir haben so etwas zuvor noch nie gesehen.

SauerstoffUnterEisEnteAufEisNach dem Gottesdienst gingen wir wieder durch den Park zurück nach Hause und kurz vor dem Haus schlief Johanna ein. Wir kochten das Mittagessen und waren schon fertig mit dem Essen, als Johanna 14 Uhr aufwachte. Sie bekam dann ihre Portion Fisch mit Kartoffelmus und dann zogen wir uns alle an und gingen spazieren bis es dunkel wurde. Das letzte Stück musste Martin sie tragen – sie war so viel gelaufen!

Wipperbrücke AnDerWipper18 Uhr gab es heißen Tee zum Abendbrot und während Martin Johanna fürs Bettchen fertig machte, kehrte und wischte ich noch unsere Treppe. Wir machten es uns dann auf der Couch gemütlich. Wir sahen zuerst die aktuelle Folge von Quer (Wenn ich nicht ahnen würde, dass es in anderen Bundesländern auch so oder so ähnlich abläuft, wäre ich glatt froh, nicht in Bayern zu wohnen!), dann besprachen wir die neue Woche. Zum Ausklang des Wochenendes lasen wir beide noch bis zur Müdigkeit und fielen dann in die Federn (Erfahrungsgemäß macht Zähne putzen wieder wach, sodass wir das davor machten :-) ).

Das war unser Wochenende in Bildern.

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